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Godzillas neue Kleider

Er ist der unumstrittene König der Sportwagen aus Fernost. Kein anderes Fahrzeug prägte mehrere Generationen derart nachhaltig, wie er es tat. Seit 2007 lässt er sogar Premium-Sportwagenhersteller um ihren Thron bangen. Nach einigen Technik-Updates wird der in der Szene als Godzilla bekannte Allrad-Sportler noch einmal optisch aufbereitet. Richtig, die Rede ist vom Nissan GT-R R35.

Was sich genau geändert hat und warum er aufgrund der optischen Finessen auch schneller geworden ist, erfahren Sie jetzt!

Form folgt Funktion…

Optisch betritt er ab dem aktuellen Facelift hiesige Rennstrecken noch schärfer, noch kantiger. Wo vorher Emotionslosigkeit herrschte, sind jetzt emotionale Ecken und Kanten zu finden – Chef-Formgeber Shiro Nakamura sei Dank. Mithilfe der silbernen Spange in der Front rückt der GT-R nun auch optisch näher an seine übrigen Familien-Mitglieder.

Nichts geschieht jedoch ohne Sinn – sämtliche Neuerungen am Kleid des GT-R führen im Detail zu einer verbesserten Aerodynamik. Die im Windkanal erprobten Schweller, Endspitzen, die Spoilerlippe und die Heckschürze sind ebenso wie die C-Säule strömungsgünstiger designed. Selbst die Sicken der Rückleuchten sind im Windkanal entstanden.

Auch der Innenraum wurde beim letzten Facelift des R35 nicht außer Acht gelassen. Armaturenbrett, Türverkleidungen, Sitze, Lenkrad und der Wählhebel des Automatikgetriebes sind in fettes Leder gehüllt. Qualitätsprobleme? Nirgendwo zu entdecken. Zur Aufgeräumtheit des Innenraums trägt neben den neu sortierten Lüftungsdüsen sowie dem moderner gestalteten Lenkrad auch der mittig platzierte Acht-Zoll-Touchscreen bei.

Lag der Fokus der ersten Generationen noch auf purer Fahrdynamik, erweitert Nissan sein Spektrum nun auch um eine edle und funktionelle Innenausstattung – wahrlich „up to date“.

Verfeinerungen auch an der Technik…

Die Bemühungen um ein Facelift ließen auch die Technik nicht unangetastet. Unter der Haube werkelt zwar immer noch der 3,8 Liter große V6 BiTurbo, dank variabler Zündzeitpunkte sowie einem gestiegenen Ladedruck weiß er jedoch ab dem Facelift von 570 PS und 633 Nm zu berichten. Die gestiegene Leistung sollte er dem Fahrer beim Durchprügeln des Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebes ohne Missverständnisse aufzeigen können. Auch akustisch haut der GT-R seinem Fahrer die Kolben ins Gesicht – dafür sorgt die üppig dimensionierte Abgasanlage mit vier Titan-Endrohren. Wer einmal einen GT-R gehört hat, wird ihn wohl überall eindeutig mit geschlossenen Augen wiedererkennen können.

Dies ist wohl vorerst die letzte Ausbaustufe des Nissan GT-R der Generation R35. So bleiben hoffentlich nur noch wenige Monate bis zu den ersten Informationen zum GT-R R36. Wer jedoch nicht warten kann, sollte beim Facelift – zum Einstiegspreis von unter 100.000,-€ – zugreifen. Mehr Luxus, mehr Druck und mehr Prestige gibt es bei keiner anderen R35-Generation.

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