Mercedes-AMG E43: Der Einstiegs-AMG

Mercedes-AMG E43: Der Einstiegs-AMG

Performance, Performance, Performance. Noch vor Marktstart der herkömmlichen Reiselimousine stehen diese Worte im Mittelpunkt der Presse. Schon jetzt geben die Schwaben auf der New York Auto Show 2016 einen Blick in die Zukunft der E-Klasse. So wird dem potentiellen Käufer der Einstieg in die AMG-Welt mit dem E 43 eröffnet. Eines verraten wir schon vorweg: Der E 43 trägt mehr Leistung unter der Haube als ein C 43.

Wer beim Anblick der Kürzel E 43 an einen AMG-typischen, feurig bollernden Achtzylinder denkt, sollte seine Einstellung gegenüber aktuellen Modellbezeichnungen überdenken. Kopf hoch, dank Turbotechnik protzt auch der im E 43 verpflanzte Sechszylinder mit massig Drehmoment und einer Menge Gänsehaut. AMG-Feeling garantiert!

Faster than a Porsche 991?

Der Dreiliter-Sechszylinder aus dem C 43 wurde nochmals überarbeitet. Leistet die Stage I im C 43 „lediglich“ 367 PS, sorgt der erhöhte Ladedruck von 1,1 Bar in der Stage II im E 43 für 34 Pferdchen mehr. So galoppieren unter dem Druck aufs Gaspedal ganze 401 Pferde in Richtung Horizont. Das maximale Drehmoment von 520 Nm soll laut AMG bereits am 2.500 U/min anliegen. So heißt es auch im Drehzahlkeller: Volle Fahrt, Herr Kaleun!

Der serienmäßige Allradantrieb mit einer Kraftverteilung von 31:69 in Verbindung mit der 9G-Tronic ermöglicht die Erledigung des Standardsprints in nur 4,6 Sekunden. Zur Erinnerung: Dies sind die Werte einer alltagstauglichen Reiselimousine. Ein Porsche 991 Carrera 4 benötigt für dieselbe Disziplin unter Zuhilfenahme des ZDK genannten Doppelkupplungsgetriebes 4,7 Sekunden. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um über dieses, wenn auch nur scheinbare, Paradoxon nachzudenken.

AMG im Detail

Auch Optik-Fanatiker kommen mit dem E 43 auf ihre Kosten. Erwarten Sie jedoch nicht zu viel: Der E 43 ist ein Wolf im Schafspelz, protzt mit Understatement und ist eine optisch gediegene Reiselimousine durch und durch. Diesen Mercedes hier unterscheiden trotzdem viele – wenn auch kleine – Details von seinen zahmeren Brüdern. Drei große Lufteinlässe an der Front, der dynamisch wirkende Diamantgrill und die dezenten auf die innewohnende Power hinweisenden AMG-Schriftzüge sind schon mal die ersten Indizien der Macht. Unauffällig aber anwesend.

Im Heck prangen zwei verchromte Endrohre – die 4-Rohr-Variante wie auch der blecherne Achtzylinder werden wohl dem E 63 vorbehalten bleiben.

Neu gestaltet sich die Seitenansicht: Glanzgedrehte 19-Zoll-Felgen, die auch optional durch 20-Zoll-BiColor-Ausführungen getauscht werden können, sind lediglich dem AMG vorbehalten.

Interessiert? Ab September 2016 steht Ihnen der Mercedes-AMG E 43 mit 401 PS beim Händler zur Verfügung. Der Preis? Dazu äußerte sich Mercedes-AMG bisher noch nicht. Wir bleiben dran!

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