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Motorrad verkaufen – der schwere Weg eines Bikers

Wer sich heute dazu entscheidet, sein Motorrad zu verkaufen, dem stehen dazu vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Gern werden die Gebrauchtfahrzeuge über die Fahrzeugbörsen oder Kleinanzeigenmärkte angeboten – aber dieser Weg ist nicht selten mit einigen Stolpersteinen verbunden.

Das beginnt bereits damit, einen fairen Preis für das Motorrad festzulegen. Wird das Motorrad mit einem zu hohen Preis angeboten, dann kommt es oft wochenlang zu einer sehr geringen oder gar keinen Resonanz. Somit rückt eine schnelle Abwicklung in weite Ferne. Zu Beginn wird noch nicht einmal geahnt, warum sich niemand für das Motorrad interessiert.

Ist der Preis dagegen attraktiv gestaltet, dann werden sich sehr bald die ersten Interessenten melden. Doch das Problem hier ist, dass nicht viel über die Interessenten bekannt ist. Ist das Interesse ernster Natur? Wie wird das geliebte Bike bei der Probefahrt behandelt? Ist die Zeit vorhanden, wenn es zu Besichtigungen des Motorrads kommt? Wie ist es eigentlich um die Garantie oder Gewährleistung bestellt, wenn das Motorrad an einen privaten Verkäufer veräußert wird? Kurz gesagt, es kann sehr anstrengend und nervenaufreibend sein, einen Fahrzeugverkauf über eine Börse oder eine Kleinanzeige durchzuführen.

Tipps, um sein Gebrauchtmotorrad zu verkaufen

Der erste Schritt besteht darin, den „Listenpreis“ des Fahrzeugs zu ermitteln. Wobei dieser Begriff noch aus der Zeit stammt, wo es noch keine Onlinebörsen gab und die Werte in einem kleinen Heftchen abgedruckt waren. Heute ist es möglich, den Wert seines Fahrzeugs professionell von Schwacke prüfen zu lassen, wobei dieser Service kostenpflichtig ist. Es ist auch möglich, einen Blick auf das derzeitige Preisniveau gleichwertiger Bikes in den Fahrzeugbörsen zu werfen. Dabei muss klar festgehalten werden, dass es sich dabei oftmals nicht um die tatsächlichen Verkaufspreise handelt, sondern vielmehr um die „Wunschvorstellungen“ derer die ihre Motorräder verkaufen wollen. Denn die Praxis zeigt, dass für die Preise, niemand anruft und es somit niemals zum Verkauf kommt. Oder aber es interessiert sich jemand für das Bike und tritt mit dem Verkäufer in Kontakt. Dann kommt es bei der Besichtigung zu Nachverhandlungen und der Verkaufspreis fällt am Ende deutlich niedriger aus, als es in der Fahrzeugbörse ersichtlich ist.

Auf welchem Marktplatz soll das Bike verkauft werden?

Es gibt die verschiedensten Plattformen, auf denen es möglich ist sein Motorrad zu verkaufen und neben denen im Internet gibt es noch die Kleinanzeigen in Online-Tagesanzeigen. Häufig ist es vom Modell abhängig, welcher Marktplatz der richtige ist. So haben die „rationellen“ Fortbewegungsmittel, wie günstige Motorräder und auch Roller, eher eine Chance verkauft zu werden, wenn sie auf den Kleinanzeigen-Plattformen inseriert werden. Die Bikes, die eher von den erfahrenen Bikern gekauft werden, haben eher auf den Portalen der Motorradseiten bessere Chancen. Je mehr Zubehör verbaut ist, je mehr Fachwissen bzw. Emotionen beim Kauf mit einfließen, umso besser sind die Chancen auf den Portalen, wo sich die begeisterten Motorradfahrer tummeln.

Sicherlich ist es dabei wichtig, dass Bike so umfangreich wie möglich zu beschreiben. Aber es geht auch einfacher, indem man Bilder sprechen lässt. Denn alles was man beschreiben möchte, kann auch auf Fotos glaubhaft dargestellt werden. Reifenzustand, Kilometerstand, der kleine Kratzer am Tank, die Ausstattungsmerkmale oder der montierte Zubehörauspuff. Besonders auf dem Smartphone werden eher die Fotos angesehen, als der Text gelesen.

Bei einem Motorradverkauf handelt es sich um eine Vertrauensangelegenheit

Ein solcher Deal wird hauptsächlich von Emotionen gesteuert und weniger von rationalen Gedanken. Bei der ersten Analyse und der anschließenden Suche stehen noch die „Hard Facts“ im Fokus, wie Preis, Erstzulassung und Km-Stand. Zum einen muss das Gefühl der Begehrlichkeit erweckt werden, eben durch Fotos und einen niedrigen KM-Stand und zum anderen ist es notwendig, dass der Käufer Vertrauen fasst. Nur dann ist es möglich, einen guten Verkaufspreis zu erzielen.

Wer es sich einfacher machen möchte, der kann sein Motorrad schnell und einfach verkaufen. Dafür gibt es Seiten, die sich auf den Ankauf von Motorrädern spezialisiert haben. Dort kann sich der Verkäufer ein persönliches, kostenloses und unverbindliches Angebot einholen.

„Ich will mein Motorrad verkaufen“ – professionelle Käufer sind interessiert

Wer den Verkauf seines Gebrauchtmotorrads schnell und erfolgreich abschließen möchte, der benötigt einen seriösen und zuverlässigen Käufer, von dem der Ankauf professionell durchgeführt wird. In der Regel ist der Ablauf simpel: Die Daten des Motorrads, das verkauft werden soll, werden in ein Formular eingetragen. Das Motorrad wird dann von professionellen Händlern überprüft und es erfolgt eine realistische Bewerbung. Daraufhin erhält der Verkäufer einen Preisvorschlag, den er annehmen oder ablehnen kann. Der Händler, der den Zuschlag erhält, holt dann das Motorrad ab und der Verkäufer erhält den vereinbarten Betrag.

Das bedeutet, dass vom Käufer alles Notwendige organisiert wird. Diese Anbieter lassen den Verkäufer nicht allein. Als einziges muss vom Verkäufer dafür gesorgt werden, dass das Motorrad abholbereit ist und falls nichts anderes vereinbart wurde, auch fahrtüchtig ist.

All das geht sicher, seriös und zuverlässig über die Bühne und so kann ein jeder sein Motorrad praktisch in dem Moment verkaufen, wenn der Gedanke das erste Mal aufkommt.

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