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Toyota GT 86 „Shooting Brake“

Shooting Brakes erfreuten sich innerhalb der letzten Jahre an immer steigender Beliebtheit. Eine Erfindung neuzeitlicher Designer? Von wegen! Fahrzeuge, die die Karosserieform eines Coupés mit der sportlichen Interpretation eines Kombihecks verbinden, existieren schon seit den 1960er Jahren. Modelle wie der MGB GT, der Reliant Scimitar GTE, der Volvo 480, neuere und bekanntere Autos wie das BMW Z3 Coupé, der Alfa Romeo Brera, der VW Scirocco oder gar der Ferrari FF entsprechen dem Grundgedanken eines Shooting Brakes. Man liebt oder hasst sie. Toyota entschied sich nun dazu, seinen jüngsten Sportspross in einer neuen Karosserievariante zu präsentieren: als GT86 Shooting Brake. Usability und Style genießen also nicht nur im Online-Business höchste Priorität.

In nur wenigen Monaten streckte das „Production Design Team“ in Zusammenarbeit mit der Sportwagenabteilung Toyotas den GT86 auf Kombiformat. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um ein schlichtes Messeobjekt ohne jede Funktion, sondern vielmehr um ein voll funktionsfähiges Testfahrzeug. Viele Runden auf Rennstrecken haben ergeben: Auch dieser GT86 macht Ernst auf kurvigem Geläuf. So soll diese Karosserievariante dem Sportcoupé in Sachen Dynamik in nichts nachstehen.

Eine Chance auf den Serienstatus existiert auch. Toyotas Chefdesigner Tetsuya Tada sagte, als er ein 1:25 Modell des Shooting Brakes gesehen hatte: „Wir sagen niemals nie, und ich würde den GT86 als Shooting Brake liebend gern in Produktion gehen sehen“.

Ist bei denen wirklich nichts unmöglich? Wir werden sehen, ob der Mut Toyotas beim messerscharfen Messemodell endet oder ob wir tatsächlich bald einen stylischen, 200 PS starken GT86 Shooting Brake über öffentliche Straßen rollen sehen. Wir würden das begrüßen.

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