Vertragswerkstatt vs. freie Werkstatt

Vertragswerkstatt vs. freie Werkstatt

Was ist Ihr liebstes Spielzeug? Natürlich – der vierrädrige Begleiter. Nicht umsonst lesen Sie gerade pkws.net. Für den einen ist es ein verlässliches, flexibles und zeitsparendes Fortbewegungsmittel, für den anderen ist es der lang gehegte Wunsch, das individualisierte Einzelstück, der Ausdruck der eigenen Position zum Leben, ein anderer scheucht hingegen seinen heißgemachten Boliden, nach G-Kräften gierend, ausschließlich über hiesige Rennstrecken.

Sämtliche Varianten von Fahrzeugbesitzern haben jedoch eines gemein: den Kampf gegen Verschleiß. Stoßdämpfer, Radlager, Querlenker, Stabilisatoren, Abgasanlagen oder Motordichtungen aller Art leiden sowohl unter Renn- als auch im Alltagsbetrieb. Somit sollte bei jedem Fahrzeug wenigstens zur TÜV-Begutachtung ein Check mit darauffolgenden Reparaturen an eventuell nachteilig belasteten Stellen durchgeführt werden. Aber wo?

Gehe ich zu einer Vertragswerkstatt…

Wer den Kauf eines neuen Fahrzeugs in Erwägung zieht, sollte sich ins Bewusstsein rufen, dass der Wiederverkaufs- und Zeitwert mit der Einhaltung der im Service-Heft vorgesehenen Pflegemaßnahmen über die Dauer höher ausfällt, als würde dieses missachtet.
Der Zweck des Scheckhefts besteht – in aller Kürze gesagt – neben dem Erhalt des monetären Wertes in der Erhaltung des technisch einwandfreien Zustands. Gerade für Neuwagen oder junge Gebrauchte eignet sich daher der Besuch einer Vertragswerkstatt, schließlich kennen sich die Mitarbeiter vor Ort am besten mit den modernen Technik-Systemen Ihres Fahrzeugs aus. Fahrzeugassistenten, Antriebskonzepte und Herangehensweisen an die vom OBD ausgegebenen Fehleranzeigen sind für diese Jungs Alltag und somit ein leicht zu bewältigender Arbeitsakt – routiniert und zuverlässig.

Die Markengebundenheit hat jedoch auch seinen Preis, weshalb viele Fahrzeugbesitzer ins Grübeln geraten. Wäre Ihnen der Mehrpreis genehm für die gebotenen Leistungen?

…oder doch in eine freie Werkstatt?

Freie Werkstätten punkten zweifelsfrei mit einer weniger belastenden Rechnung am Ende der Reparaturvorgänge. Problematisch kann bei neueren Modellen – insbesondere mit denen, die sich alternativen Antrieben bedienen oder massiv neuste Technik an Bord haben – lediglich die Anforderung an den Mechaniker werden. Nicht in einer jeden freien Werkstatt sind die Kenntnisse derart hoch, dass neuste Plug-In-Hybride, Elektrofahrzeuge oder Motorenkonzepte ohne Probleme gewartet oder gar durchrepariert werden können.

Ältere Fahrzeuge mit aktuell nicht all zu hohem Verkehrswert hingegen können bedenkenlos an freie Werkstätten abgegeben werden. Hier kommt es auch nicht unbedingt auf die Aufrechterhaltung der Eintragung der Pflegemaßnahmen in ein Scheckheft an. Bremsen, Fahrwerk und Motoren sind dort alltägliches Brot und können unproblematisch auf Fehler behandelt werden.

Wer sich jetzt noch nicht ausreichend beraten fühlt, findet weiterführende Informationen zu Werkstätten bei Autoscout24.de. Dort können Sie nicht nur für sich selbst herausstellen, welcher Werkstatt Sie Ihr Schätzchen anvertrauen können, Sie finden auch eine passende Werkstatt in Ihrer Nähe mithilfe der Werkstatt-Suchfunktion.

Die Redaktion von pkws.net wünscht Ihnen viel Spaß bei der Suche Ihrer neuen Vertrauenswerkstatt.

Nimm an der Diskussion teil

Your email address will not be published.