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Abarth: Wenn Cabrio und Skorpion aufeinandertreffen …

Der 500 Abarth hat es ebenso wie der Grande Punto Abarth hinlänglich bewiesen: Fiat kann auch sportlich, bissig, spaßig. Unter dem Siegel des Skorpions mischen diese Kraftzwerge unsere Landstraßen und Rennstrecken auf, erheitern beim Brötchenholen und verhelfen Kindern dabei, öfter einmal in die Schule gebracht zu werden. Abarth-Modelle müssen so oft wie möglich gefahren werden. Nun entlässt Fiat einen neuen, waschechten Sportler aus den heiligen Hallen: den Abarth 124 Spider! Ob der Stich dieses Skorpions tödlich endet?

Gepriesen sei der Ladedruck!

Was da unter der langen Motorhaube werkelt, passt zum Skorpion wie die Faust aufs Auge. Klein ist er, wenig voluminös, dennoch weiß er zuzustechen – und wie! Ein leichter 1,4-Liter-Vierzylinder sorgt unter dem Druck eines Turboladers für satte 170PS und 250Nm. Hört sich nach wenig Leistung für einen Fiat mit sportivem Anspruch an? Bei einem Leergewicht von lediglich 1060 Kilogramm dürfte sich diese Vermutung bei einem Leistungsgewicht von 6,2 kg/PS in Rauch auflösen. Tempo 100 erreicht der 124er aus dem Stand in nur 6,8 Sekunden. Bei 232km/h endet dann das Beschleunigung-Inferno des kleinen Sportlers. Wer zu stark an die Grenzen geht, kann den Abarth mittels Brembo-Bremsanlage perfekt verzögern – standfest und ohne Fading!

Die beste Nachricht für den aktiven und fahrdynamikbegeisterten Fahrer: Dieser Fiat nutzt nicht nur serienmäßig ein knackiges Handschaltgetriebe, sondern gibt seine Kraft ausschließlich auf die Hinterachse inklusive eines mechanischen Sperrdifferenzials ab. Drifts sowie ein dynamisches Mitlenken des Hecks können geübte Fahrer also frei ausleben.

Was darf bei einem Sportwagen ebenfalls nicht fehlen? Richtig, ein entsprechend klingender Abgasstrang. Genau an diesem Punkt hat Fiat die Leidenschaft gepackt: Eine Klappenabgasanlage beherrscht Tonarten von tief brummend bis hin zu fulminant röhrend. Herrlich!

 

Innenraum auf Sportwagen-Niveau

Wie sollte sich ein Sportwagen von innen anfühlen? Ganz klar ebenso wie der 124. Die Sitzposition ist tief, die Sitze bieten genügend Seitenhalt. Die mittig sitzende Drehzahlmesser sowie die 12-Uhr-Markierung am Sportlenkrad verraten: Der Kleine hier macht ernst.

Leicht, stark, fahrdynamisch – ein gelungener Sportler! Für stolze 40.000,-€ steht der Abarth 124 Spider in Ihrer Garage. Ob er dem Preisunterschied von ca. 16.000,-€ gegenüber dem 140PS starken 124 Spider gerecht wird, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier.

 

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